Intensive Kontrollen entlang der gesamten Lebensmittel- und Gastronomiekette haben im vergangenen Jahr in der Region Trentino-Südtirol zu umfangreichen Beschlagnahmungen und Sanktionen geführt. Insgesamt wurden rund 12,8 Tonnen Lebensmittel – darunter Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Backwaren – aus dem Verkehr gezogen.
Die Ware war entweder nicht rückverfolgbar, falsch gelagert oder als nicht zum Verzehr geeignet eingestuft worden. In besonders gravierenden Fällen, in denen untragbare strukturelle und hygienische Zustände festgestellt wurden, empfahlen die Behörden die sofortige Schließung von drei Betrieben.
Neben verwaltungsrechtlichen Maßnahmen gab es auch strafrechtliche Konsequenzen. Fünf Personen wurden angezeigt. Zudem verhängten die Carabinieri 387 Geldstrafen in Höhe von nahezu 288.000 Euro. 140 Betriebe wurden den zuständigen Behörden gemeldet, damit weitere Maßnahmen geprüft werden können.

