Donnerstag, 11. September 2025

Vor 24 Jahren: Der Anschlag, der die Welt veränderte | Die Bilder des Terrors

Am heutigen 11. September jährt sich der Terroranschlag auf die USA zum 24. Mal. Die Bilder der brennenden Türme des World Trade Centers in New York haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Fast 3000 Menschen kamen damals ums Leben, Millionen Menschen weltweit saßen fassungslos vor den Fernsehbildschirmen. Auch in Südtirol erinnern sich viele noch genau daran, wo sie die Nachricht von den Anschlägen erfahren haben – ein Moment, der das Lebensgefühl einer ganzen Generation geprägt hat.

Die Anschläge auf das World Trade Center vor 24 Jahren hat die Welt nachhaltig verändert. - Foto: © AFP / SETH MCALLISTER



Es war ein sonniger Dienstagmorgen in New York, als um 8.46 Uhr Ortszeit ein Passagierflugzeug in den Nordturm des World Trade Centers raste. 17 Minuten später schlug eine zweite Maschine in den Südturm ein. Millionen Menschen weltweit verfolgten live, wie die beiden Wolkenkratzer einstürzten.



Die Terroranschläge von al-Qaida veränderten die internationale Politik, führten zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak, zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen und einem neuen Klima der Unsicherheit. Doch nicht nur Regierungen, auch die Menschen persönlich wurden von diesem Tag geprägt. Viele erinnern sich noch ganz genau, wo sie waren, als sie die Nachrichten sahen oder hörten: im Büro, in der Schule, im Auto oder zuhause vor dem Fernseher.

Viele berichten bis heute von einer Zeitenwende, weil die Anschläge ein bis dahin unvorstellbares Gefühl der Verletzlichkeit hervorriefen. Für jüngere Menschen, die 2001 Kinder oder Jugendliche waren, war es oft das erste große weltpolitische Ereignis, das sie bewusst miterlebten.

Noch heute steht Ground Zero in Manhattan als Mahnmal für die Opfer. Dort, wo die Türme standen, erinnern zwei große Wasserbecken an die Katastrophe, daneben das 9/11-Memorial Museum. Weltweit wird am 11. September der Toten gedacht, in New York traditionell mit einer Schweigeminute und dem Verlesen der Namen der Opfer.

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stol

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