„Unsere Vision war es, eine Welt zu schaffen, in der medizinische Versorgung Menschen in ihrer Heimat zugänglich ist –unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion“, so Pizzecco.
Hilfe zur Selbsthilfe – aus Südtirol in die Welt
Was als spontanes Engagement in Krisengebieten begann, wurde über die Jahre zu einer nachhaltigen Entwicklungsarbeit. Der Verein unterstützt heute Projekte zum Bau von Gesundheitsstationen, Schulen und Brunnen, fördert Ausbildungsprogramme für medizinisches Personal und arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen.Seit seiner Gründung am 13. Oktober 2000 hat der Verein mehr als 80 Projekte umgesetzt – immer nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Bilanz ist beeindruckend: Rund 10.000 Kinder erhalten Schulbildung, 125 Brunnen versorgen 60.000 Menschen mit sauberem Wasser, und über vier Millionen Menschen haben Zugang zu medizinischer Grundversorgung erhalten.
Ein Netzwerk aus Freiwilligen
Die Organisation wurde von Toni Pizzecco, Tanja Nienstedt, Franco de Giorgi, Erich Näckler und Gabi Janssen gegründet. Heute zählt sie 178 Mitglieder, darunter Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Techniker und zahlreiche Freiwillige. Jährlich leisten rund 20 von ihnen Einsätze in Entwicklungsregionen.Finanziert werden die Projekte durch Spenden, Stiftungen, öffentliche Beiträge, den 5-Promille-Fonds sowie Benefizveranstaltungen. „Durch den persönlichen Einsatz unserer Mitglieder, die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und die transparente Kommunikation mit Spendern konnten wir Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufbauen“, betont Geschäftsführerin Gabi Janssen Pizzecco.
Blick nach vorn
Zum Jubiläum richtet der Verein den Blick nicht nur zurück, sondern auch nach vorn. „Unser Ziel ist es, junge Menschen zu inspirieren und einzubinden – und dabei unseren Werten treu zu bleiben“, so der Vorstand, dem neben Toni Pizzecco auch Tanja Nienstedt, Manfred und Florian Brandstätter, Meinhard Kritzinger, Monika Niederkofler und Günther Ziernhöld angehören.Der Dank der Organisation gilt den vielen Unterstützern, Spendern und Institutionen, darunter die Autonome Provinz Bozen, die Region Trentino-Südtirol und die Stadt Bozen, die die Arbeit des Vereins über die Jahre ermöglicht haben.

