Donnerstag, 6. November 2025

5 vermisste Italiener in Nepal wohlauf – Suche nach Markus Kirchler geht weiter

Wie das Außenministerium gestern Abend mitteilte, gab es neben dem Südtiroler Markus Kirchler und Marco Di Marcello, die am Montag am Yalung Ri von einer Lawine mitgerissen wurden, von weiteren 5 italienischen Staatsangehörigen in Nepal kein Lebenszeichen. Heute dann die Mitteilung, dass sich die 5-köpfige Gruppe aus Como gemeldet habe.

Fachleute schätzten die Schneemassen nach dem Lawinenabgang am Yalung Ri auf bis zu sechs Meter. - Foto: © Google Earth

Die Italiener, zu denen seit Tagen kein Kontakt bestand, teilten mit, dass es ihnen gut gehe und sie ihre Trekking-Tour fortsetzen werden, mit geplanter Rückkehr nach Kathmandu am 8. November.

Unterdessen bleibt der erhoffte Bergungserfolg nach dem Lawinenunglück vom Montagvormittag gegen 10.30 Uhr am Yalung Ri (5.647 m) im Osten Nepals weiterhin aus. Bei dem Unglück waren 7 Teilnehmer der 15-köpfigen Gruppe verschüttet worden. Fachleute schätzten die Schneemassen nach dem Lawinenabgang auf bis zu sechs Meter.

Die Suche nach dem jungen Südtiroler Markus Kirchler, dem Italo-Kanadier Marco Di Marcello, dem Deutschen Jakob Schreiber sowie den nepalesischen Bergführern Padam Tamang und Mere Karki, die seit dem Lawinenabgang am 3. November vermisst werden, geht weiter. Zuerst hieß es, die beiden Nepalesen wären bereits geborgen worden.

stol

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