Freitag, 6. Februar 2026

60 Jahre Tagesschau: Landeshauptmann Kompatscher gratuliert

Vor 60 Jahren ging erstmals die deutschsprachige Tagesschau auf Sendung. Landeshauptmann Arno Kompatscher würdigt das Format als unverzichtbaren Pfeiler des Minderheitenschutzes und der demokratischen Meinungsbildung in Südtirol.

Am 7. Februar 1966 wurde erstmals die deutschsprachige Tagesschau ausgestrahlt. Heute ist für die Tagesschau des Rai Südtirol in Bozen eine modernes Studio eingerichtet. - Foto: © Rai Südtirol/lpa

Am 7. Februar 1966 wurde erstmals die deutschsprachige Tagesschau ausgestrahlt. Zum 60-jährigen Jubiläum würdigt Landeshauptmann Arno Kompatscher die wichtige Rolle der Sendung für Minderheitenschutz und Demokratie.

„Zum Minderheitenschutz gehört auch der Zugang zu Informationen in der eigenen Muttersprache über das tagesaktuelle Geschehen in Südtirol, im restlichen Italien und im Ausland“, betont Landeshauptmann Kompatscher. „Die Tagesschau garantiert dies seit 60 Jahren und ist für viele Familien in Südtirol ein fester Bestandteil des alltäglichen Abendprogramms.“

Was 1966 als Versuchssendung begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem zentralen Informationsangebot für die deutschsprachige Bevölkerung entwickelt. Die ersten Beiträge wurden damals in Rom produziert und von dort auch ausgestrahlt. Damals hatten die Sendungen eine Dauer von rund zehn Minuten. Die erste Ausstrahlung der Tagesschau war auch zeitgleich die Geburtsstunde des deutschsprachigen Senders „Rai Sender Bozen“ – heute „Rai Südtirol“.

Zum runden Jubiläum unterstreicht Kompatscher die Bedeutung der Tagesschau für Demokratie, Transparenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Eine verlässliche, unabhängige und muttersprachliche Berichterstattung ist für eine funktionierende Demokratie – und ganz besonders für unsere autonome Region – unverzichtbar. Denn ein umfassendes Informationsangebot bildet die Grundlage dafür, dass Wählerinnen und Wähler fundierte Entscheidungen treffen und damit ihr Land mitgestalten können. In diesem Sinne kommt den Journalistinnen und Journalisten bei der Themen- und Informationsauswahl eine große Verantwortung zu.“

lpa

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