Der Dezember war jedoch nicht nur besonders trocken, sondern auch relativ mild. Wie Peterlin informiert, seien die Temperaturen rund zwei Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt gewesen. „Die tiefste Temperatur des Monats, also minus 12,4 Grad Celsius, wurde am Samstag in Eyrs gemessen“, weiß der Landesmeteorologe. Am wärmsten war es hingegen am gestrigen Sonntag. „Dank des Nordföhns wurden in Sarnthein, auf 1.000 Metern Höhe, 14,9 Grad Celsius gemessen.“ Auffallend ist, dass derzeit eine besonders ausgeprägte Inversion herrscht. „Den Skifahrern wird es sicher aufgefallen sein: In den Tälern sind die Temperaturen morgens niedriger als in der Höhe“, sagt Peterlin.
Größere Niederschläge sind in den nächsten Tagen keine zu erwarten. „Das heurige Jahr klingt mit reichlich Sonnenschein aus, zu Regen- oder Schneefall wird es voraussichtlich nicht mehr kommen“, so Peterlin. Dafür kühlt es zu Beginn des neuen Jahres deutlich ab, Südtirol erwarten frostige Temperaturen. „In den Bergen erfolgt der Absturz bereits an Silvester, wo es auf 2.000 Metern Meereshöhe minus acht Grad Celsius haben wird“, so Peterlin. Der Absturz der Temperaturen in den Tallagen folgt dann am 1. Jänner. „Am Wochenende könnte es stellenweise auch wieder zu Niederschlägen kommen“, berichtet der Landesmeteorologe.
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