Donnerstag, 9. April 2026

Aiut Alpin zieht Bilanz: 512 Mal zur Rettung geflogen

Pünktlich zu Ostern haben die Einsatzkräfte von Aiut Alpin Dolomites ihre Wintersaison beendet – nun ziehen sie Bilanz. Insgesamt 512 Mal ist der Notarzthubschrauber Aiut Alpin in diesem Winter ausgerückt. Der Großteil der Einsätze betraf – wie schon im vergangenen Winter – Verletzte auf Südtirols Skipisten.

Den ganzen Winter lang war der Aiut Alpin täglich im Einsatz. - Foto: © Aiut Alpin

Aiut Alpin hat seine Wintertätigkeit am 6. Dezember 2025 gestartet. Im Einsatz standen täglich ein Pilot, ein Windenmann, ein Anästhesist als Notarzt, ein Bergretter und ein Hubschraubertechniker. Diese flogen mit dem Notarzthubschrauber im Auftrag der Landesnotrufzentrale insgesamt 512 Einsätze, davon 80 in der Dunkelheit mit Nachtsichtgeräten.

Der Großteil dieser Wintereinsätze betraf Verletzte auf den Skipisten, aber auch medizinische Einsätze, Einsätze für Tourengeher, Freizeit-, Arbeits- und Straßenunfälle sowie Suchaktionen standen an der Tagesordnung. Sechs Mal wurde der Aiut Alpin zu einem Lawinenabgang gerufen: In der Basis in Pontives leisten die Hundestaffeln der Finanzwache und der Polizei täglich Bereitschaftsdienst.

Den Großteil seiner Einsätze verrichtete Aiut Alpin in Südtirol, aber auch im Trentino und Belluno eilten die Einsatzkräfte zu etlichen Rettungsaktionen. Neben knapp 280 Verletzten hat der Aiut Alpin auch 14 Tote geborgen – zehn Personen starben wegen medizinischer Notfälle und fünf infolge von Verletzungen. Die meisten der geborgenen Personen sind Italiener – etwas mehr als die Hälfte davon Südtiroler – gefolgt von Deutschen und Österreichern.

Aiut Alpin Dolomites wird die Sommertätigkeit Anfang Juni 2026 wieder aufnehmen.

stol

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