Mittwoch, 15. Oktober 2025

Auf falsches Inserat reingefallen: Urlauber (55) um 1.500 Euro erleichtert

Das gefälschte Inserat eines Gebrauchtwagens wurde einem 55-jährigen Mailänder, der im Vinschgau urlaubte, zum Verhängnis: Der Mann soll kürzlich um 1.500 Euro erleichtert worden sein. Nun haben die Carabinieri die mutmaßlichen Betrüger ausgeforscht und angezeigt.

Die Carabinieri schafften es, zwei mutmaßliche Betrüger auszuforschen. - Foto: © Carabinieri


Der Vorfall spielte sich kürzlich im Vinschgau ab. Der Mailänder hat sich während seines Südtirol-Urlaubs auf die Suche nach einem neuen Auto gemacht, soll jedoch Opfer eines Online-Betrugs geworden sein.

Auf einer bekannten Webseite stieß er auf die Anzeige des gewünschten Gebrauchtwagens für 5.500 Euro und wählte umgehend die Telefonnummer des angeblichen Verkäufers – ein Fehler, der ihm zum Verhängnis werden sollte.

1.500 Euro überwiesen

Der mutmaßliche Verkäufer weckte vorerst keinen Verdacht, der Mailänder soll ohne Bedenken eine Anzahlung von 1.500 Euro getätigt haben. Erst als ständig weitere Zahlungsaufforderungen folgten, habe der Mann gemerkt, dass etwas faul sei, wie die Carabinieri berichten.

Nach einer Online-Recherche stellte der Mailänder fest, dass das Unternehmen, das er dachte, kontaktiert zu haben, kürzlich Opfer eines Cyberangriffs wurde. So sollen Kriminelle in der Lage gewesen sein, gefälschte Anzeigen unter dem Namen des Unternehmens zu schalten.

Mutmaßliches Betrügerpaar ausgeforscht

Der 55-Jährige schöpfte den Verdacht, dass es sich um einen Betrug handelt und wandte sich an die Carabinieri von Prad am Stilfserjoch. Diesen gelang es nach umfangreichen Ermittlungen das mutmaßliche Betrügerpaar – ein Mann und eine Frau, jeweils aus der Lombardei und Friaul-Julisch Venetien – auszuforschen. Die beiden waren den Ordnungshütern keine Unbekannten, die Carabinieri haben sie angezeigt.

stol

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