Ob die Beamten den Mann daran hinderten, ins Ausland zu reisen, geht aus der Aussendung nicht hervor. Jedenfalls handelte es sich um den 20-jährigen Marokkaner, den sie am Brennerbahnhof kontrollierten, um einen verurteilten Mann.
Zwar trug er laut Polizei keine Dokumente bei sich – im Kommissariat konnten die Ermittler den Verdächtigen aber rasch identifizieren. Und feststellen, dass er sich eigentlich gar nicht an der Staatsgrenze hätte aufhalten dürfen.
Er hätte auch gar nicht seine Wohnung in Sondrio verlassen dürfen, zumal er zu einer Haftstrafe über vier Jahre und zwei Monate verurteilt worden war – und diese im Hausarrest angetreten hatte. Der Verdächtige wurde wegen des Verdachts auf Missachtung dieser Maßnahme festgenommen und erneut unter Hausarrest gestellt.

