„Wir sind dann mit Menschen in derselben Situation zusammengekommen und konnten ungezwungen erzählen sowie gemeinsam einen Tag verbringen – wir teilten Hilflosigkeit und Trauer“, sagt sie. „Nur wer ein solches Schicksal erlebt hat, kann sich vorstellen, wie man sich fühlt.“
Kinder und Erwachsene wurden in Gruppen aufgeteilt und verbrachten wertvolle Zeit miteinander. „Ich war nicht mehr die Frau, die ihren Mann verloren hat, und nicht die dreifache Mutter, die mit drei Kindern zurückgeblieben ist, sondern einfach die Renata – so wie früher“, blickt sie zurück. „Es war wie ein Sonntagsausflug, bei dem wir Menschen kennengelernt und Tipps bekommen haben.“
Beim zweiten Treffen im Herbst brachte sie alle drei Kinder mit. „Es hat uns allen gutgetan“, betont sie. „Und heuer im Mai werden wir wieder hingehen. Bei ‚Lebendig trauern‘ geht es in erster Linie nicht um das, was man verloren hat, sondern um das, was man schaffen kann.“
Heuer gibt es vier Treffen – am 14. März und 3. Oktober in Elvas sowie am 23. Mai und 14. November in Aschbach. Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vorher beim BNF. Das Angebot richtet sich an betroffene Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren sowie an ihre Bezugspersonen.
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