Gaia war schon vor Andrea Papis Tod auffällig gewesen
Das Tier, auch bekannt unter dem Kürzel JJ4, war nach dem tödlichen Vorfall eingefangen worden und lebte seither in einer Tierpflegestation nahe Trient ( STOL har berichtet). Ursprünglich hätte die Wildbärin erschossen werden sollen. Nach Protesten von Tierschützern und längerem juristischen Hin und Her war davon abgesehen worden. Gaia war schon vor dem Tod des 26 Jahre alten Joggers, Andrea Papi, auffällig gewesen.Der Bärenpark Schwarzwald hatte sich schließlich bereit erklärt, Gaia aufzunehmen. Dafür war eigens ein besonders gesichertes Gehege gebaut worden. Die etwa einen Hektar große Freianlage im Bärenpark kostete rund eine Million Euro und wurde durch Spenden finanziert. Das Gelände ist von hohen Elektrozäunen umgeben und mit einem sogenannten Untergrabschutz ausgestattet, damit Gaia sich nicht unter den Zaun hindurch zurück in die Freiheit buddelt. Auch eine Überwachung mit Kameras ist geplant.

