„Barrierefreiheit ist ein zentrales Element der modernen Mobilität. In Sterzing setzen wir gezielte Maßnahmen, um die Qualität für die Fahrgäste, insbesondere für Menschen mit Einschränkungen und Familien mit Kinderwagen sowie Senioren, zu verbessern und dank der Zusammenarbeit mit RFI zugleich die Kontinuität des Dienstes zu gewährleisten“, betont der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider. Diese Arbeitsweise ermögliche es, die Kontinuität des Zugverkehrs entlang der Brennerlinie zu gewährleisten, die Unannehmlichkeiten für Pendlerinnen und Pendler sowie Reisende so gering wie möglich zu halten, bringe jedoch auch mit sich, dass sich die Arbeitsdauer insgesamt verlängere.
„Die Arbeiten entlang der Brennerlinie erfordern, insbesondere aufgrund der strukturellen Gegebenheiten an einigen Bahnhöfen, besondere Aufmerksamkeit. In Sterzing sind die verfügbaren Flächen – etwa am Mittelbahnsteig – begrenzt, was eine abschnittsweise Planung und gezielte Arbeitsschritte notwendig macht“, erklärt Alexander Alber, der Direktor des Amtes für Infrastrukturen und nachhaltige Mobilität.
Eine Beschleunigung der Arbeiten soll im Sommer möglich sein, wenn im Zuge der geplanten Sperre der Strecke zwischen Brixen und Brenner vom 18. Juli bis 2. August durchgehend gearbeitet werden kann. Dieses Zeitfenster erlaube es, auch die Arbeiten für die Aufzüge zügig voranzubringen. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist derzeit für den Herbst 2026 vorgesehen.

