Montag, 22. September 2025

Basejumper stürzt in den Tod – Stundenlange Suche in der Valsugana

Ein 43 Jahre alter Mann ist am Sonntag beim Basejumping in der Valsugana tödlich verunglückt. Der aus Görz/Gorica/Gorizia stammende, in Ala (Trentino) lebende Giacomo Zamparo war am Vormittag vom Monte Mezza oberhalb der Ortschaft Ospedaletto mit Wingsuit gestartet. Sein Ziel war eine Landezone im Tal. Dort kam er jedoch nie an.

Vom Hubschrauber aus wurde der leblose Körper entdeckt.

Zamparo war in Begleitung seiner Lebensgefährtin aufgestiegen, die ihn noch bis kurz vor den Absprungpunkt gebracht hatte. Als er nicht wie vereinbart unten eintraf, schlug sie Alarm. Um 10.45 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein, die sofort Rettungskräfte mobilisierte.

Beteiligt waren neben dem Hubschrauber der Landesnotfallzentrale auch Mannschaften des Trentiner Berg- und Höhlenrettungsdienstes. Feuerwehr, Finanzpolizei sowie Suchhunde unterstützten die stundenlange Suche aus der Luft und am Boden.

Mehrfach überflogen die Einsatzkräfte das Gelände, ohne Erfolg. Erst am Nachmittag gegen 15.15 Uhr entdeckte ein Hubschrauber der Finanzpolizei den leblosen Körper des Mannes in unwegsamem Gelände. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft wurde die Leiche geborgen und ins Tal gebracht.

Basejumping gilt als eine der riskantesten Extremsportarten überhaupt. Immer wieder kommt es in den Alpen zu tödlichen Unfällen – trotz Erfahrung der Springer und guter Wetterbedingungen.

stol

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