Die vorgefertigten Betonelemente dienen dem Ausbau der beiden Haupttunnelröhren und werden von den Tunnelbohrmaschinen im Zuge des Vortriebs eingebaut. Nun ist das letzte Teil vom Band gelaufen.
Da es auf der Baustelleneinrichtung in Ahrental keinen Gleisanschluss gibt, entschied sich die zuständige ARGE H41 für eine lokale Herstellung direkt vor Ort. Mittels Umlaufanlage konnten die Tübbinge in verschiedenen Stationen hergestellt werden: Schalung, Bewehrung, Betonieren und abschließend Aushärten.
Per Spezialfahrzeug und Baustellenzug wurden die Tübbinge dann in den Berg, bis zu 1000 Meter unter der Erdoberfläche, transportiert. Wäre der Transport aus einem externen Fertigteilwerk erfolgt, wären rund 29.500 Lkw-Fahrten notwendig gewesen.

