So war er unter dem Namen „Narfos“ vor allem für seine harte elektronische Technomusik bekannt und unter dem Namen „Sarfon“ für Dialektrap.
„Er hätte noch viel vorgehabt“
„Es ist traurig, wenn ein so junger Mensch stirbt. Er hätte noch viel vorgehabt“, sagt Bürgermeisterin Fulterer.Auf der Bühne war Frasnelli energiegeladen, mitreißend und extrovertiert – privat jedoch oft still, nachdenklich und von einer feinen Melancholie geprägt. Diese Vielschichtigkeit machte ihn für viele zu einem besonderen Künstler.
„Narfos“ alias „Sarfon“
Frasnellis Vielschichtigkeit spiegelt sich auch in seinen beiden Künstlernamen wider: Unter seinem Alias „Narfos“ zeigte er sich von seiner unbeschwerteren Seite, veröffentliche Musik, die Menschen vor allem zum Tanzen bringen sollte. Wie der Song „They Can't Get Me Down“.Während der 25-Jährige seine tiefgründigere Seite vor allem unter dem Namen „Sarfon“ zum Ausdruck brachte, zum Beispiel mit dem Titel „Wert Schun Gian“.
Offener Umgang mit Depressionen
Frasnelli ging auch offen mit seiner Depression um. So war er unter anderem in der Dokumentation „Lichter im Chaos - Junge Menschen, Depression und Wege zur Hoffnung“ von Regisseur Fabian Zöggeler zu sehen.Der 25-Jährige ist Anfang der Woche nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt gestorben.
Die Anteilnahme in seiner Heimatgemeinde ist groß. Bürgermeisterin Fulterer spricht der Familie ihr aufrichtiges Beileid aus.
Daniel Frasnelli hinterlässt seine Eltern und viele enge Freunde, die ihn als kreativen Kopf und treuen Wegbegleiter in Erinnerung behalten werden.

