Große Zinne: 53-jähriger Bergführer aus Feldthurns schwer verletzt
Allem Anschein nach schwer sind die Verletzungen, die sich Sonntagfrüh kurz nach 8 Uhr ein 53-jähriger erfahrener Bergführer aus Feldthurns zugezogen hat. Wie „Alto Adige Online“ und andere Medien berichteten, wollte der Mann offenbar mit einer zweiten Person über den Normalweg die Große Zinne erreichen.
Das Gipfelkreuz der Großen Zinne. - Foto: © Egon Chisté
Doch bald nach dem Einstieg geschah das Unglück: Aus noch ungeklärter Ursache stürzte der Bergführer etwa 15 Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu, vor allem am Kopf. Er soll aber die ganze Zeit über bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen sein.
Notarzthubschrauber aus Pieve di Cadore im Einsatz
Umgehend setzten Alpinisten, die den Absturz mitbekommen hatten, den Notruf ab – und bald schon trafen mit dem Notarzthubschrauber aus Pieve di Cadore Bergretter aus Auronzo und ein Notarzt ein. Sie bargen den Verletzten und versorgten ihn. Dann wurde er mithilfe der Winde an Bord des Hubschraubers geholt und in das Krankenhaus von Treviso geflogen.kat