Freitag, 6. März 2026

Steuerbetrug: Bozner Juwelier und Chalets-Inhaber im Fokus der Finanzpolizei

Fast vier Millionen Euro nicht deklarierte Einnahmen innerhalb von fünf Jahren: Auf diese Summe beläuft sich die Steuerhinterziehung, die Finanzbeamte in Bozen bei einem heimischen Unternehmer aufgedeckt haben. Der Mann ist Inhaber einer Juwelierboutique in der Bozner Altstadt sowie eines Luxus-Chalets im Pustertal.

Ein Bozner soll 800.000 Euro an Steuern hinterzogen haben. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Die Bozner Finanzpolizei stieß bei ihren Ermittlungen auf den Unternehmer. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll er in den vergangenen fünf Jahren keine Einkommensteuererklärungen abgegeben und dabei Einnahmen sowohl aus dem Schmuckverkauf in seinem Bozner Geschäft als auch aus dem Betrieb einer luxuriösen Beherbergungsstruktur in einer bekannten Sommer- und Wintersportdestination verschwiegen haben.

Bei der Kontrolle stellten Finanzbeamte zwar eine formal einwandfrei geführte Buchhaltung fest. Dennoch soll der Unternehmer darauf verzichtet haben, die jährliche Erklärung der Einnahmen aus beiden Tätigkeiten einzureichen. In der Folge soll auch die Zahlung der IRPEF (Einkommensteuer) ausgeblieben sein, die von den Ermittlern auf mehr als 800.000 Euro beziffert wurde.

Nach Abschluss der Steuerprüfung wurde der Unternehmer – für den bis zu einer gerichtlichen Entscheidung die Unschuldsvermutung gilt – bei der Agentur der Einnahmen in Bozen gemeldet, um die Steuern einzufordern.

Gleichzeitig erfolgte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen der unterlassenen Abgabe der Steuererklärung.

stol

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