In seinem Rückblick auf die Feier betonte Bischof Muser zwei zentrale Haltungen: die Dankbarkeit für das Wirken von Papst Franziskus und die Hoffnung auf die Vollendung des Lebens in Gott.
Nach dem Gottesdienst schilderte Bischof Muser eine persönliche Begegnung auf dem Petersplatz: „Mich hat sehr beeindruckt, was mir der Chef der Schweizergarde heute auf dem Petersplatz erzählt hat: Wie wichtig Papst Franziskus der vergangene Sonntag noch war. Jene, die um ihn herumstanden, merkten: Das Ende ist nahe – und auch Papst Franziskus hat das gespürt. Der letzte Segen für die Stadt und den Erdkreis – und dann war es dem Papst wichtig, dass er noch einmal um den Petersplatz gefahren wurde: gleichsam die letzte große Umarmung für die Kirche und für die Welt.“
Südtiroler Hilfskräfte im Einsatz
Nach der Totenmesse traf Bischof Muser auch auf die Südtiroler Zivilschützerinnen und Zivilschützer, die beim Einsatz rund um die Feierlichkeiten mitgearbeitet hatten. Koordiniert von der Agentur für Bevölkerungsschutz unterstützten etwa 30 Mitglieder des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz, des Italienischen Roten Kreuzes, der Wasserrettung Südtirol, der Bergrettung des Alpenvereins Südtirol und der Berg- und Höhlenrettung im CNSAS die Organisation und Versorgung der zahlreichen Pilgerinnen und Pilger.Unter dem Eindruck des Abschieds von Papst Franziskus ruft Bischof Muser dazu auf, das Vermächtnis von Papst Franziskus in der heutigen Zeit lebendig zu halten: „Jetzt kommt es auf uns drauf an, dass wir Hoffnung sichtbar machen und weitertragen, was Papst Franziskus so wichtig war: an der Seite der Menschen zu stehen, die keine Stimme haben, und überall Frieden, Versöhnung und Geschwisterlichkeit zu fördern – im eigenen Herzen, in unseren Beziehungen und unter den Menschen.“

