Die Hintergründe und das Motiv für die Tat waren noch unklar. Das Verhältnis zwischen dem Schützen und den beiden Opfern war ebenfalls Gegenstand von Ermittlungen. Die Tatortgruppe sicherte an Ort und Stelle Spuren. „Umfelderhebungen und Befragungen sind im Gange“, sagte Baumschlager.
Der Schütze saß eine Freiheitsstrafe wegen Gewaltdelikten ab, wie auch Medien berichteten. Der Insasse befand sich laut Justizministerium im Rahmen des Entlassungsvollzugs auf einem genehmigten Ausgang. Die Haftstrafe des 67-Jährigen hätte heuer im Dezember geendet. Der Insasse hatte zuvor „mehrere begleitete und unbegleitete Ausgänge ohne Vorkommnisse im Rahmen des Entlassungsvollzugs absolviert“, wurde auf APA-Anfrage mitgeteilt. „Das Bundesministerium für Justiz hat umgehend eine detaillierte Prüfung der genauen Umstände eingeleitet. Diese läuft derzeit noch“, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme.

