Montag, 17. November 2025

Bozen: Minderjähriger nachts überfallen – Mutmaßlicher Täter nun in U-Haft

Auf dem Heimweg nach einem Abend unter Freunden wurde ein Minderjähriger in Bozen Opfer eines Überfalls. Die Täter sollen ihn in der Nacht auf den 20. September mehrere Minuten lang beschattet und plötzlich zugeschlagen haben: Sie rissen ihm eine Goldkette vom Hals und machten sich davon. Dank intensiver Ermittlungstätigkeit konnten Carabinieri die beiden mutmaßlichen Täter identifizieren – einer von ihnen sitzt nun im Gefängnis.

Im September hatten Unbekannte einen Jugendlichen in Bozen überfallen – nun konnten die Carabinieri die beiden mutmaßlichen Täter identifizieren. Einer von ihnen sitzt in U-Haft. - Foto: © CC



Der Vorfall ereignete sich vor einigen Wochen in der Bozner Romstraße. Ein junger Mann hatte den Abend mit Freunden außerhalb der Landeshauptstadt verbracht und war gegen drei Uhr nachts mit einem Shuttlebus nach Bozen zurückgekehrt.

Täter sollen Opfer mehrere Minuten lang gefolgt sein

In der Romstraße stieg er aus, er war allein, aber nur einige Minuten lang. Plötzlich sollen ihn zwei Männer angegriffen haben. Sie rissen ihm laut einer Aussendung der Carabinieri eine Goldkette vom Hals.

In der Folge erstattete das Opfer Anzeige bei den Carabinieri, die sofort eine Ermittlung einleiteten. Dank der Untersuchung der Videos von Überwachungskameras in der Umgebung konnten die Beamten die Tat rekonstruieren.
So stellte sich laut Aussendung heraus, dass die beiden Täter ihrem Opfer mehrere Minuten lang gefolgt waren und offenbar darauf gewartet hatten, im richtigen Moment und in Abwesenheit von Augenzeugen zuzuschlagen.

Einer der Verdächtigen gilt als gemeingefährlich: U-Haft

Die Beamten konnten dank Videos nicht nur die Tat rekonstruieren, sondern auch die beiden Täter identifizieren. Bei einem der beiden handle es sich laut Carabinieri um einen gemeingefährlichen Kriminellen, der nun im Bozner Gefängnis in Untersuchungshaft sitzt.

„Die Sicherheit unserer Jugendlichen, besonders in den Nachtstunden, bleibt oberste Priorität“, sagt Oberstleutnant Stefano Esposito Vangone von der Carabinieri-Kompanie Bozen. „Wir werden weiterhin unsere ständige Anwesenheit garantieren und entschlossen gegen Personen vorgehen, die eine Gefahr für die Familien in Bozen darstellen.“

stol

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden