Montag, 5. Mai 2025

Bozner (51) will mit Hund ins Wahllokal – Polizei muss einschreiten

Gleich zweimal mussten die Ordnungshüter am gestrigen Sonntag in Wahllokalen einschreiten: Während ein 50-jähriger Meraner seinen Stimmzettel mit dem Handy fotografiert haben soll, soll ein Hundehalter in Bozen eine Polizistin beleidigt haben, die ihn daran hindern wollte, mit seinem Vierbeiner ins Wahllokal zu gehen. Die beiden Wähler wurden angezeigt.

Zweimal musste die Polizei gestern bei den Wahlen einschreiten – zwei Männer wurden in der Folge bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. - Foto: © Quästur Bozen



In der „Negrelli“-Schule in Meran wurde ein 50-jähriger Einheimischer gestern laut einer Aussendung der Quästur dabei beobachtet, wie er im Wahllokal ein Bild von seinem Stimmzettel mit dem Handy knipste.

Der Mann wurde von den Carabinieri, die im betroffenen Wahllokal im Dienst waren, angezeigt.

Ebenfalls angezeigt wurde ein Hundehalter (51) in Bozen: In der „Archimede“-Schule in der Roenstraße wollte er am Sonntag wählen – er kam jedoch mit seinem Vierbeiner.

Als man ihm erklärte, er dürfe nicht mit dem Hund ins Wahllokal, soll der Mann aggressiv geworden sein – andere Wähler vor Ort, die ebenfalls Hunde besitzen, sollen ihn dabei unterstützt haben.

Mann soll Polizistin beleidigt haben

Die Polizei beendete den Streit und zeigte den 51-Jährigen wegen Beleidung von Amtspersonen an – er soll nämlich die Polizisten, die im Wahllokal im Dienst stand, beleidigt haben.

Schließlich halfen die Ordnungshütern mehreren Bürgern, die an der „Martin Luther King“-Schule wählen wollten – und dort feststellen mussten, dass es gar nicht ihr Wahllokal war. Wie sich herausstellte, war es zu einer Änderung des Standortes gekommen – die Polizisten teilten den betroffenen Bürgern mit, wohin das Wahllokal verlegt worden war.

stol

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