Sonntag, 4. Januar 2026

Brandkatastrophe in Crans-Montana: Hilfe aus Südtirol

Die Notfallmedizin im Südtiroler Santitätsbetrieb hat am Sonntag in Zusammenarbeit mit der Heli-Flugrettung Südtirol einen schwerst verbrannten jugendlichen Patienten von der Universitätsklinik Zürich in die Mailänder Klinik Niguarda geflogen.

Der junge Patient wurde mit dem Pelikan 1 von Zürich nach Mailand geflogen. - Foto: © ANSA / UFFICIO STAMPA PROTEZIONE CIVILE

Es handelt sich dabei um einen Jugendlichen aus Mailand, der bei der Brandkatastrophe im Lokal „Le Constellation“ in Crans-Montana in der Schweiz in der Silvesternacht schwerste Bandverletzungen erlitten hatte. Seitens des staatlichen Zivilschutzes wurde schon kurz nach der Brandkatastrophe auch in Südtirol um eventuelle Unterstützung bei der Evakuierung von Schwerstverbrannten an spezialisierte italienische Zentren angefragt. Landeshauptmann Arno Kompatscher, Gesundheitslandesrat Hubert Messner und Generaldirektor Christian Kofler sicherten die volle Unterstützung zu.

Sonntagfrüh erging nun die Anfrage an Primar Dr. Marc Kaufmann, einen schwer verletzten Jugendlichen von der Universitätsklinik Zürich an die Mailänder Klinik zu fliegen. Der dringende und heikle Intensivtransport wurde von der Heli-Flugrettung Südtirol mit dem Notarzthubschrauber Pelikan 1 von der Basis Bozen aus am Nachmittag erfolgreich durchgeführt.

Foto: © ANSA / UFFICIO STAMPA PROTEZIONE CIVILE



Primar Dr. Marc Kaufmann hebt hervor, dass der Intensivtransport reibungslos über die Bühne gegangen ist, auch weil die Südtiroler Notfallmedizin und die Heli-Flugrettung bereits seit Jahren eng mit der Schweizer Rettungsflugwacht REGA zusammenarbeiten. Auch die Abstimmung mit der nationalen Einsatzzentrale des staatlichen Zivilschutzes hat sehr gut funktioniert; der Patient wird mittlerweile im Brandverletzten-Zentrum Niguarda in der Nähe seines Heimatortes behandelt.

stol

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