Das Handelsabkommen der EU mit dem Mercosurraum, über das mehr als zwei Jahrzehnte verhandelt wurde, soll eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen und die meisten Zölle auf beiden Seiten abschaffen. Während die Europäer unter anderem Autos und chemische Produkte über den Atlantik exportieren, liefern die Mercosur-Länder hauptsächlich landwirtschaftliche Erzeugnisse und Rohstoffe nach Europa.
Donnerstag, 5. März 2026
Brasilien ratifiziert Mercosur-Freihandelsabkommen
Brasilien hat am Mittwoch nach Argentinien und Uruguay als drittes Land das Mercosur-Freihandelsabkommen mit der EU ratifiziert. Nach dem brasilianischen Abgeordnetenhaus hat nun auch der Senat zugestimmt. In Paraguay muss das Abkommen noch im Unterhaus des Kongresses verabschiedet werden. Die Zustimmung der Parlamente der südamerikanischen Mercosur-Mitglieder - Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay - ist notwendig, damit das Handelsabkommen in Kraft treten kann.
Der brasilianische Senatspräsident Davi Alcolumbre spricht sich für das Mercosur-Abkommen aus. - Foto: © APA/afp / EVARISTO SA
Das Handelsabkommen der EU mit dem Mercosurraum, über das mehr als zwei Jahrzehnte verhandelt wurde, soll eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen und die meisten Zölle auf beiden Seiten abschaffen. Während die Europäer unter anderem Autos und chemische Produkte über den Atlantik exportieren, liefern die Mercosur-Länder hauptsächlich landwirtschaftliche Erzeugnisse und Rohstoffe nach Europa.
apa

