Sie erneuerten ein nasses Tuch auf dem Rücken des Wals. Im Laufe des Tages soll versucht werden, das tonnenschwere Tier mit Luftkissen anzuheben.
Weil der Buckelwal aber seit mehr als zwei Wochen auf dem Grund festliegt, muss zunächst Meeresboden unter ihm weggespült werden. Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert werden.
Wenn alles gut geht, kann ein Schlepper damit beginnen, die empfindliche Fracht in die tiefere Ostsee und dann durch Kattegat und Skagerrak in die Nordsee und schließlich in den Atlantik zu ziehen. Dort könnte das Tier im besten Fall in die Freiheit entlassen werden.
Wal bewegt sich – heftige Schläge mit Schwanzflosse
Der gestrandete Buckelwal vor der Ostsee-Insel Poel hat mit heftigen Bewegungen auf einen sich nähernden Taucher reagiert. Das Tier schlug heftig mit der Schwanzflosse, der Fluke, und drehte sich um beinahe 90 Grad. Die Helfer zogen sich daraufhin vom Tier zurück. Nach wenigen Minuten beruhigte sich das Tier wieder und lag erneut still im Wasser.