Freitag, 17. April 2026

Neuer Versuch: Buckelwal-Rettung in Ostsee gestartet

Bei der privaten Rettungsaktion für den vor der Insel Poel liegenden Buckelwal hat der zweite Tag begonnen. Sechs Helfer fuhren kurz nach 8.00 Uhr auf Booten im Frühnebel zu dem Tier und überprüften seinen Zustand, wie im Livestream von News5 zu sehen war.

Der Wal soll heute mit Luftkissen angehoben werden. - Foto: © APA/dpa / Bernd Wüstneck

Sie erneuerten ein nasses Tuch auf dem Rücken des Wals. Im Laufe des Tages soll versucht werden, das tonnenschwere Tier mit Luftkissen anzuheben.

Weil der Buckelwal aber seit mehr als zwei Wochen auf dem Grund festliegt, muss zunächst Meeresboden unter ihm weggespült werden. Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert werden.

Wenn alles gut geht, kann ein Schlepper damit beginnen, die empfindliche Fracht in die tiefere Ostsee und dann durch Kattegat und Skagerrak in die Nordsee und schließlich in den Atlantik zu ziehen. Dort könnte das Tier im besten Fall in die Freiheit entlassen werden.

Wal bewegt sich – heftige Schläge mit Schwanzflosse

Der gestrandete Buckelwal vor der Ostsee-Insel Poel hat mit heftigen Bewegungen auf einen sich nähernden Taucher reagiert. Das Tier schlug heftig mit der Schwanzflosse, der Fluke, und drehte sich um beinahe 90 Grad. Die Helfer zogen sich daraufhin vom Tier zurück. Nach wenigen Minuten beruhigte sich das Tier wieder und lag erneut still im Wasser.

apa

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