Dienstag, 31. März 2026

Buckelwal vor deutscher Ostseeküste wieder gesichtet

Seit dem Dienstagmorgen suchen Einsatzkräfte wieder nach dem Buckelwal vor der Ostseeküste, der sich am Vortag aus dem flachen Wasser vor Wismar im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern losgeschwommen hat und dann abgetaucht ist. Nun wurde das Tier wieder gesichtet.

Aufnahme vom Samstag, als der Wal vor Wismar in flachem Wasser gesichtet wurde. - Foto: © APA/dpa / Bodo Marks

Er schwimme frei, teilte das Deutsche Meeresmuseum mit. Das war auch auf Bildern einer Live-Kamera zu sehen, auf denen sich das Tier bewegt. Es sei zu hoffen, dass der Buckelwal Richtung Norden schwimme.

Der Buckelwal lag seit mindestens Samstag in der Bucht vor Wismar in flachem Wasser und wurde von Schaulustigen abgeschirmt. Am Montagabend hatte sich der Wal mit weiter steigendem Wasserstand dann bewegt und war dann abgetaucht. (STOL hat berichtet) Da er wegen der Dunkelheit nicht mehr zu sehen war, fuhren die Boote in der Nacht zurück.


Ein Polizeiboot in der Wismarer Bucht. - Foto: © Stefan Tretropp/Stefan Tretropp / Stefan Tretropp



„Die Ruhe, die wir dem Wal gegeben haben, hat sich ausgezahlt. Er hat genug Kraft getankt, um auf die Motivation durch unser Boot zu reagieren und loszuschwimmen“, sagte der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD) am Abend.

Bereits am Montagnachmittag hatten Wissenschafter, Umweltschützer und Umweltminister Backhaus versucht, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Der Wal habe auf die Annäherung des Boots reagiert und agiler gewirkt, sagte ein Ministeriumssprecher.


Eine Drohnenaufnahme herausgegeben von Greenpeace zeigt den Buckelwal am 30. März in der Wismarbucht. - Foto: © APA/dpa / DANIEL MÜLLER



Der Buckelwal war zunächst in der Nacht zum 23. März auf einer Sandbank in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand gestrandet. In der Nacht zum Freitag gelang es dem Tier, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er dann vor Wismar in flachem Wasser gesichtet. Nach Angaben des Umweltministeriums war der Wal seit dem 3. März im küstennahen Bereich der Ostsee unterwegs.

dpa

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