Dienstag, 27. Januar 2026

Cembratal: 19-Jährige bei Unfall zwischen zwei Autos eingeklemmt

Ein zunächst glimpflich verlaufener Verkehrsunfall hat sich am gestrigen Morgen im Cembratal zu einem schweren Unglück entwickelt. Eine 19-jährige Frau wurde dabei zwischen zwei Fahrzeugen eingeklemmt und schwer an den Beinen verletzt.

Zunächst waren zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert, dann kam noch ein drittes hinzu. - Foto: © l'Adige


Der Alarm ging am gestrigen Montag kurz vor 8 Uhr ein, zwischen den Ortschaften Piscine di Sover und Casatta di Valfloriana im Trentino. Die junge Frau war mit einem Audi in Richtung Fleimstal unterwegs, als sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen in einer Ausweichbucht geparkten Citroën C3.

Der erste Unfall hatte zunächst keine gravierenden Folgen: Der Audi beschädigte das Heck des Citroën, die 19-Jährige blieb unverletzt. Sie stieg aus dem Fahrzeug, um die Schäden zu überprüfen und das Warndreieck aus dem Kofferraum zu holen. Doch sie hatte nur noch Zeit, die Heckklappe zu öffnen.

In diesem Moment näherte sich von Sover in Richtung Valfloriana ein weiteres Fahrzeug, ein Fiat 500L. Auch dessen Fahrer verlor aufgrund der vereisten Fahrbahn die Kontrolle über das Auto und kollidierte mit dem neben der Fahrbahn stehenden Audi. Die 19-Jährige wurde dabei zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt.

19-Jährige wurde zwischen Fahrzeugen eingeklemmt

Der Fahrer des Fiat 500L versuchte mehrfach, sein Fahrzeug zu bewegen, um die junge Frau zu befreien, doch der Wagen war infolge des Aufpralls blockiert. Die Anwesenden setzten umgehend einen Notruf ab. Die Einsatzzentrale alarmierte die freiwilligen Feuerwehren von Sover und Valfloriana, das Rote Kreuz von Bedollo sowie die Carabinieri von Cavalese. Zusätzlich wurde aus Trient der Hubschrauber der Berufsfeuerwehr angefordert.

Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte blieb die 19-Jährige mehrere Minuten zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt. Nach ihrer Befreiung wurde sie vor Ort erstversorgt und anschließend mit größter Dringlichkeit per Hubschrauber ins Trienter Krankenhaus gebracht. Die junge Frau war während der gesamten Zeit bei Bewusstsein. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr, erlitt jedoch schwere Verletzungen an den Beinen.

stol

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