Laut dem Regionalsekretär der Polizeigewerkschaft SIAP, Massimiliano Corradini, handelt es sich dabei um „den Beweis für den chronischen Personalmangel und die von uns angeprangerten infrastrukturellen Probleme“.
Die Polizeigewerkschaft SIAP hatte bereits vor längerer Zeit auf die kritische Situation hingewiesen. „Ohne Maßnahmen würde das Unvermeidliche passieren“, so Corradini.
Olympia 2026 als nächste Herausforderung
Die Gewerkschaft stellt fest, dass „eine angemessene Präsenz der Bahnpolizei, sowohl in Bezug auf die Anzahl als auch auf die Kompetenzen, den Reiseverkehr am Feiertag Maria Empfängnis präventiv hätte steuern, und vor allem hätte verhindern können, dass eine unangenehme Situation zu einer potenziellen Gefahr für die öffentliche Sicherheit wird. Stattdessen kam es zur Blockade des Zuges, dem höchsten Symptom eines Notfalls.“„Das einzige konkrete Signal kam, wie wir bereits zum Ausdruck gebracht und anerkannt haben, vom Quästor von Trient, der Verstärkung bereitstellte. Leider ist dies keine endgültige Lösung“, sagt Corradini.
Da die Weihnachtsmärkte noch laufen, die höchsten Besucherzahlen aber noch nicht erreicht wurden und vor allem, da die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 näher rücken und einen weiteren enormen Besucheransturm mit sich bringen werden, sei es unverzeihlich, diesen Weg weiterzugehen. „Wir können uns keinen weiteren Imageschaden und vor allem keine weiteren Risiken leisten“, schließt Corradini.

