Freitag, 25. Juli 2025

Crash mit Wohnwagen: Eltern und zwei Kinder wie durch ein Wunder unverletzt

Bei einem Crash im Amraser Tunnel auf der Inntalautobahn im Bundesland Tirol entstand an einem Pkw und einem Wohnwagenanhänger Totalschaden. Wie durch ein Wunder bleib die Familie im Pkw, der den Wohnwagen zog, unverletzt. Der zweite Autolenker erlitt leichte Verletzungen durch Glassplitter.

Der Wohnwagen wurde stark beschädigt, als ein Pkw ihn touchierte. - Foto: © Rotes Kreuz Innsbruck

Gegen 19.20 Uhr lenkte ein 41-jähriger schwedischer Staatsangehöriger am Donnerstag seinen Pkw samt Wohnwagenanhänger auf der Inntalautobahn in Richtung Kiefersfelden.

Er lenkte das Wohnwagengespann auf der mittleren der dreispurig geführten Autobahn hinter einem Lkw und musste aufgrund stockenden Verkehrs im Bereich des Amraser Tunnels die Geschwindigkeit auf ungefähr fünf bis zehn Stundenkilometer reduzieren.

Foto: © Rotes Kreuz Innsbruck



Zeitgleich fuhr ein 51-jähriger Österreicher mit seinem Pkw in dieselbe Richtung und wollte bei der Einfahrt in den Amraser Tunnel von der mittleren auf die linke Spur wechseln.

Bei Fahrstreifenwechsel Wohnwagen touchiert

Aus bislang unbekannter Ursache touchierte er beim Fahrstreifenwechsel die rechte Seite des Wohnwagenanhängers und prallte in weiterer Folge rechtsseitig gegen die Tunnelwand.

Dabei erlitt der Österreicher durch Glassplitter Verletzungen leichten Grades an den Armen und im Gesichtsbereich. Er wurde von der Rettung in das Krankenhaus nach Hall in Tirol verbracht. #

Totalschaden an Pkw und Wohnwagen – Schwedische Familie unverletzt

Die Insassen des schwedischen Wohnwagengespanns, eine Familie bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern, verblieben unverletzt. Am Pkw des Österreichers und am Wohnwagen der Schweden entstand Totalschaden. Während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten wurde der Streckenabschnitt einspurig auf der rechten Fahrspur geführt.

Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die zuständigen Stellen erstattet werden. Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften, ein Fahrzeug des Straßenerhalters sowie die Rettung und die Polizei.

stol

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