Dienstag, 17. März 2026

DEBRA Südtirol: Austausch, Fachwissen und Gemeinschaf

Unlängst fand im NOI Techpark in Bozen die Vollversammlung von DEBRA Südtirol, dem Verein der Schmetterlingskinder, statt. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zu einem Kongress, der fachliche Impulse mit persönlichem Austausch verband

Die DEBRA-Vorstandsmitglieder Stefano Davide, Anna Faccin, Zita Pfeifer, Antonella Naccarato, Alessandro Rizzato und Franco Esposti (v.l.).

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Sport und Ergotherapie bei Patientinnen und Patienten mit Epidermolysis bullosa (EB). Als Gastreferentin sprach Cristina Magnoni, Leiterin der Dermatologischen Chirurgie an der Universitätsklinik Modena. Sie gab einen fundierten Einblick in die Bedeutung gezielter Bewegung und professioneller Wundversorgung im Alltag von Menschen mit EB. Dabei zeigte sie auf, wie individuell angepasste Therapieansätze die Lebensqualität nachhaltig verbessern können.

Auch Alessandro Barneschi, selbst EB-Betroffener, widmete sich in seinem Beitrag der Frage, wie Sport und Ergotherapie sinnvoll in den Alltag von Betroffenen integriert werden können. Er machte deutlich, dass körperliche Aktivität, wenn sie fachlich begleitet wird, nicht nur die Mobilität stärkt, sondern auch Selbstvertrauen und soziale Teilhabe fördert.

Die Kongressteilnehmer von DEBRA Südtirol.


Neben den Fachvorträgen war es vor allem der persönliche Austausch, der die Vollversammlung prägte. Beim anschließenden Catering nutzten Betroffene, Angehörige und Caregiver die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt standen praktische Erfahrungen aus der Wundpflege, Informationen zu EB- Pressemitteilung 2 Kompetenzzentren sowie konkrete Tipps und Tricks für den Alltag. Viele Gespräche drehten sich um kleine, aber entscheidende Hilfestellungen, die den täglichen Umgang mit der Erkrankung erleichtern können. Vielen Dank an dieser Stelle für das Sponsoring des Kaffees an AlpsCoffee.

Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig Begegnungsräume für Menschen mit einer seltenen Erkrankung sind. Für viele Familien ist der Austausch mit anderen Betroffenen eine wertvolle Unterstützung, die über medizinische Informationen hinausgeht. Es entsteht ein Netzwerk, das trägt, stärkt und Mut macht.

stol

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