Die genauen Umstände, die zum Tod des geschützten Auerhahnes geführt haben, sind noch nicht zur Gänze geklärt. Nach bisher vorliegenden Informationen habe der Liftarbeiter Arthur Amrain das schwer verletzte Tier am Ostersonntag gefunden. Seine Versuche den Auerhahn zu versorgen blieben erfolglos, das Tier verblutete in den Armen des Mannes.
„Bereits am Freitag sahen wir eine Blutspur im Schnee. Am Sonntag dann kam der schwer verletzte Auerhahn zur Station. Er hatte ein Loch im Bauch“, berichtet Amrain, am frühen Nachmittag verendete das Tier. Die tödliche Verletzung könnte von einem Skistock stammen. „Nach der Verletzung am Bein am Freitag war der Auerhahn aggressiv – das ist verständlich. Doch die Skifahrer näherten sich ständig bis auf ein, zwei Meter um ein Foto zu machen“, schlidert Amrain, der den Unfall nicht gesehen hatte. „Der Auerhahn kam jeden Tag zu uns zur Liftstation. Manchmal war das auch lästig, aber wir hatten immer ein Auge auf das Tier, es war seit sieben-acht Jahren unser Begleiter.“
Der Auerhahn soll bereits am Gründonnerstag von einem Skifahrer angefahren worden sein, ebenso am Karfreitag. Den Unfall mit einem Skifahrer am Ostersonntag überlebte das Tier nicht. Die Skisaison am Kronplatz geht am heutigen Ostermontag zu Ende.

