Dienstag, 16. Dezember 2025

„Der Franz hätte das so gewollt“

Die Suldner Weiß-Kreuz-Weihnachtsfeier war überschattet vom Tod des Ex-Sektionsleiters Franz Heinisch. Dennoch waren sich alle darin einig: „Der Franz hätte das so gewollt“, wie der ehemalige Landesrat Richard Theiner sagte.

Franz Heinisch ist heuer im Juli plötzlich und unerwartet im Alter von 65 Jahren gestorben. - Foto: © Christoph Platzer

Dem verstorbenen Sektionsleiter des Suldner Weißen Kreuzes (hier lesen Sie mehr zum Tod von Franz Heinisch) war die jährliche Weihnachtsfeier immer sehr wichtig. Dazu hatte Franz Heinisch nicht nur sein Rettungsteam eingeladen, sondern auch Ehrengäste aus Gemeinde- und Landespolitik, weiteren Rettungsorganisationen, von Finanzpolizei, Raika und Carabinieri usw.

Aber auch die Tauferer Wirtshausmusi gehörte dazu, der Auftakt in der Suldner Pfarrkirche, Ehrungen sowie ein gemütliches Zusammensein in einem Suldner Hotel. Auch heuer wurde dies so gemacht, auch wenn Franz Heinisch nicht mehr dabei sein konnte.

„Franz ist heuer unter uns“

Er hätte das aber so gewollt, sagte nicht nur Ex-Landesrat Richard Theiner, ein langjähriger Freund von Franz Heinisch und ebenso Fixgast bei der Weihnachtsfeier. „Franz ist heuer unter uns und er hat eine große Freude, wenn er auf uns runterschaut und uns hier so sieht“, sagte Theiner.

Auch der Stilfser Bürgermeister Samuel Marseiler sagte, dass es richtig und wichtig ist, auch nach dem Tod des ehemaligen Sektionsleiters weiterzumachen. Dazu rief ebenfalls Landesleitungsvertreter Gottlieb Oberprantacher auf, der die Suldner und Suldnerinnen ermutigte, das Rettungswesen unterm Ortler im Sinne von Franz Heinisch fortzuführen.

Das wollen die Weiß-Kreuzler unter der geschäftsführenden Sektionsleitung von Sarah Crazzolara tun und auch sie sagte, dass dies im Sinne von Heinisch gewesen wäre.

Und daher wurde als Auftakt der Feier eine Andacht in der Pfarrkirche gehalten, bei welcher besonders an den Ex-Sektionsleiter gedacht wurde. Gehalten hatten die Andacht Anja Gutwenger und Pfarrer Konrad Gasser sowie Mitglieder der Jugendgruppe, für die Franz Heinisch ebenfalls immer ein offenes Ohr hatte – und danach ging es weiter zur Feier im Hotel „Cevedale“.

lie/stol

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