Mittwoch, 9. Juli 2025

Der Streik am Obstmarkt hält an

Die neun Betreiber von Verkaufsständen am Obstmarkt haben auch gestern ihren Streik fortgesetzt. Sie protestieren weiter gegen die 20-Prozent-Höchstgrenze für Trockenfrüchte sowie gegen verstärkte Kontrollen und Geldstrafen der Stadtpolizei für Standbetreiber, die sich nicht an das Reglement des Obstmarktes halten.

Auch gestern blieben neun der 21 Verkaufsstände leer. rb - Foto: © rb

„Unser Streik kann lange andauern“, betonte Akhtar Amraiz, der Sprecher der neun protestierenden Obststandbetreiber.

Zwar gebe es derzeit Gespräche über ihren Anwalt, der ihre Interessen vertrete. „Aber wenn diese Gespräche keine Fortschritte bringen, werden wir unsere Stände weiter geschlossen halten – wenn nötig auch einen Monat lang“, unterstrich Amraiz.

Akhtar Amraiz - Foto: © DLife


Bürgermeister Claudio Corrarati, im Stadtrat unter anderem zuständig für die Wirtschaft, hatte am Montag gegenüber den „Dolomiten“ erklärt, dass die Standbetreiber neben Trockenobst auch etwas frisches Obst anbieten müssten, so wie es das Reglement des Marktes vorsehe.

„Was heißt 'etwas frisches Obst'? Wie viel ist das? Was heißt das konkret?“, fragte Amraiz. Die Gemeinde müsse klare Vorgaben machen. „Wir brauchen Sicherheit für unsere Zukunft auf dem Obstmarkt“, erklärte er. „Wir sind gesprächsbereit. Aber wenn die Gemeinde morgen wieder die Stadtpolizei schickt, müssen wir wissen, welche Regeln gelten.“

rb

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