Dienstag, 1. Juli 2025

So heiß war es heuer im Juni – Die Bilanz

„Im Großteil Südtirols war der heurige Juni der zweitwärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1850, knapp hinter dem Rekordsommer 2003„, fasst der Meteorologe des Landes, Dieter Peterlin, zusammen. „In den höheren Lagen wie dem Pustertal war es überhaupt der wärmste Juni. Die Temperaturen lagen um rund 3,5 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt. Während die erste Juniwoche noch relativ normale Temperaturen brachte, war der restliche Monat ungewöhnlich heiß.“

Es war der zweitwärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1850. - Foto: © Shutterstock

Höchste und niedrigste Temperatur

Die höchste Temperatur wurde am 29. Juni mit 37,5 Grad Celsius in Auer gemessen. Die niedrigste Temperatur dieses Monats hingegen wurde am Morgen des 9. Juni mit 4 Grad in Welsberg aufgezeichnet.
Niederschlagsbilanz

Die Niederschlagsbilanz war eher auf der trockenen Seite, wobei sich gewitterbedingt regionale Unterschiede zeigten. Während es etwa im Pustertal und im Raum Bozen durchschnittlich viel geregnet hat, ist im Burggrafenamt und Vinschgau nur die Hälfte des für Juni üblichen Niederschlags zusammengekommen.

Was passiert bei Hitze im Körper? Und ab wann wird es gefährlich? HIER lesen Sie mehr dazu.

Wie geht es weiter?

Die große Hitze ist fürs Erste gebrochen, heißt es vom Landeswetterdienst: Da die Atmosphäre labiler geworden ist, gibt es nun jeden Tag auch einige Gewitter. Die Temperaturen gehen ein paar Grad zurück, es bleibt aber relativ schwül.

Mehr zum Wetter in Südtirol finden Sie hier auf der STOL-Wetterseite.

stol