Alarm wurde Donnerstagfrüh ausgelöst, als der Sohn der Frau, der in Innsbruck lebt und seine Mutter seit mehreren Tagen nicht erreichen konnte, die österreichischen Behörden verständigte. Über den Kontakt zu den Carabinieri von Lonato kam es zu einem gemeinsamen Einsatz von Polizei und Feuerwehr, die sich Zutritt zur Wohnung verschafften. Die beiden Eheleute lagen leblos im Badezimmer.
Untersuchungen im Gange
Die beiden Partner hatten sich in dem Gebäude persönlich um die Renovierungsarbeiten gekümmert. Das Haus, das noch nicht an das kommunale Gasnetz angeschlossen war, wurde mit einem mobilen Flüssiggasofen beheizt. Weitere technische Untersuchungen an der Heizung sind noch im Gange. Ob der Unfall auf eine Fehlfunktion der Heizungsanlage oder auf ein Problem mit der Belüftung zurückzuführen ist, war zunächst unklar.Die beiden Partner lebten in Bayern und hatten vor vier Jahren ein Haus in Lonato gekauft. Sie hielten sich häufig am Gardasee auf. Seit einigen Monaten wurde die Wohnung renoviert. Der Ehemann, ein Handwerker, hatte persönlich an den Installationen gearbeitet. Sein Ziel war es, nach dem baldigen Eintritt in den Ruhestand dauerhaft an den Gardasee zu ziehen.

