„Er hatte großes Glück“
Die Nachbarin bemerkte die lauten Schreie des Buben und setzte sofort den Notruf ab. Rettungskräfte und Notärzte waren rasch vor Ort. „Er hatte großes Glück“, sagt Dr. Elisa Bresadola von der Intensivstation des Bozner Krankenhauses, wo der Bub derzeit behandelt wird, gegenüber der italienischen Tageszeitung „Alto Adige“.„Dass es sich um ein kleines Kind handelt, war in diesem Fall möglicherweise ein Vorteil. Der Körper ist noch im Wachstum, die Anatomie flexibler – das könnte schwerere Folgen verhindert haben. Natürlich hat auch das Glück eine Rolle gespielt.“
Zustand des Buben ist stabil
Laut der Ärztin sei der Zustand des Kindes mittlerweile stabil.„Er ist außer Lebensgefahr, auch wenn er mehrere Verletzungen erlitten hat. Zur Sicherheit wird er weiterhin auf der Intensivstation überwacht.“
Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich der Bub gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in der Wohnung. Die Ermittlungen zum genauen Hergang laufen.

