Der Zugriff erfolgte, nachdem Beamte im Zuge einer Routinekontrolle einen Mann beobachtet hatten, der ihnen aufgrund früherer Drogendelikte bereits bekannt war. Die Ordnungshüter folgten ihm unauffällig bis zu einem Wohnhaus in Trient, das er kurz betrat und wieder verließ.
Mit Unterstützung von Drogenspürhunden entschieden sich die Finanzbeamten, die Wohnung zu durchsuchen. Hinter einem Sofa stießen sie schließlich auf einen Plastiksack mit mehr als 250 Gramm Kokain, elf Gramm Haschisch, rund 200 Euro Bargeld sowie zwei elektronische Präzisionswaagen.
Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Wohnung einer Frau gehörte, die zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht anwesend war. Nachdem sie aufgespürt werden konnte, gab sie zu, dass die Drogen ihr gehörten. Der Mann, der zunächst in der Wohnung angetroffen worden war, wurde daraufhin wegen Beteiligung angezeigt, blieb aber auf freiem Fuß.
Die Frau wurde wegen unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln verhaftet.

