Die Grabplatte trägt lediglich den Namen „Franciscus“, ohne jegliche Titel oder Ehrenbezeichnungen.
An der Wand oberhalb der Platte wurde eine vergrößerte Nachbildung seines silbernen Brustkreuzes angebracht. Es zeigt den Guten Hirten – ein Motiv, das Franziskus besonders am Herzen lag und das seine Rolle als Seelsorger symbolisiert.
Unmittelbar vor der Beisetzung am Samstagmittag trugen Kinder zwei große Körbe mit weißen Rosen in die Marienbasilika und legten sie vor dem Gnadenbild der „Salus Populi Romani“ nieder. Die Geste war eine bewusste Anspielung auf die Heilige Thérèse von Lisieux, die Franziskus tief verehrte. In einem Interview hatte er einst erzählt, dass er nach einem Gebet zur „kleinen Thérèse“ häufig eine weiße Rose als Zeichen erhalte. Auch in einem Apostolischen Schreiben aus dem Jahr 2024 über die französische Heilige verwies er auf diese symbolische Verbindung.
Franziskus ist erst das achte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, dessen sterbliche Überreste in dieser Kirche beigesetzt werden, und der erste seit Clemens IX. im Jahr 1669. Seit 1903 waren bisher alle Päpste im prunkvollen Petersdom beigesetzt worden.

