Die drei Bergsteiger waren am Nachmittag auf dem Weg zu einer Schutzhütte auf Tiefschnee geraten und vom Wanderweg abgekommen. Wegen der Rutschgefahr im steilen Gelände beschlossen sie, die Wanderung abzubrechen und den Notruf abzusetzen.
Die Alpinisten befanden sich Berichten zufolge oberhalb einer dichten Wolkendecke. Aus diesem Grund konnte keines der in der Gegend anwesenden Flugrettungsteams starten.
Schließlich wurde trotz der großen Entfernung das Notarzthubschrauber-Team vom Aiut Alpin Dolomites alarmiert. Während der Notarzthubschrauber aus Südtirol zu den Menschen in Bergnot flog, versuchten Einsatzkräfte von Bergrettung sowie Finanzpolizei die Alpinisten zu Fuß zu erreichen.
Die drei Wanderer konnten zum nächstgelegenen Landeplatz unterhalb der Wolkendecke geflogen und in Sicherheit gebracht werden.

