Freitag, 19. September 2025

Ende August Pflegerin bespuckt – Nun muss Marokkaner (29) ins Gefängnis

Eine Streife der Staatspolizei wurde in Bozen auf eine Person aufmerksam, die eine Bank offenbar als Unterkunft nutzte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Verdächtige erst vor wenigen Wochen ins Visier der Justiz geraten war. Ihm war die vorbeugende Maßnahme der täglichen Meldepflicht in der Quästur auferlegt worden, nachdem er u. a. eine Pflegerin in der Bozner Notaufnahme und einen Polizisten angegriffen hatte. Daran hielt er sich aber n icht – und nun sitzt er im Gefängnis.

Beamte der Bozner Quästur brachten einen Marokkaner (29) ins Gefängnis: Er hatte die vorbeugende Maßnahme missachtet, die ihm auferlegt worden war, nachdem er u. a. eine Pflegerin in der Notaufnahme bespuckt haben soll.



Ende August war die Polizei ins Bozner Spital gerufen worden: Ein Patient soll eine Krankenpflegerin die ihn versorgen wollte, beschimpft, bespuckt und geschubst haben.

Der Patient, ein 30-jähriger Marokkaner, war zuvor schon vom Quästor mündlich verwarnt worden ( STOL hat berichtet). Selbst die Beamten soll er angegriffen haben, ehe er in eine Sicherheitszelle der Quästur gebracht wurde.

Nach Angriffen im August Meldepflicht in Quästur

In der Folge wurde ihm die vorbeugende Maßnahme der täglichen Meldepflicht in der Bozner Quästur auferlegt, wie nun aus einer Aussendung der Polizei hervorgeht.

Daran habe er sich jedoch nicht gehalten. Nun meldeten Bürger eine Person im Bankomat-Bereich einer Bank im Bozner Industriegebiet, die die Räumlichkeiten offenbar als Unterkunft nutzte.


Die angerückten Polizisten unterzogen den Mann in der Bank einer Kontrolle und stellten fest, dass es sich dabei genau um jenen 29-jährigen Marokkaner handelte, der die Maßnahme der Meldepflicht wiederholt missachtet hatte.

Der 29-Jährige wurde von den Ordnungshütern ins Bozner Gefängnis gebracht.

stol

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