Unter den Vermissten sind den Angaben zufolge zwei Jugendliche. Ob und wie viele Ausländer betroffen sind, konnten die Behörden zunächst nicht mit Sicherheit sagen.
Der neuseeländische Ministerpräsident Christopher Luxon sprach von einer „absoluten Tragödie“. Der Schmerz der bangenden Angehörigen sei unvorstellbar.
Noch handle es sich aber um eine Rettungs- und nicht um eine reine Bergungsaktion, sagte Polizeichef Anderson. „Wenn man auf Fälle im Ausland schaut, dann sieht man, dass Menschen auch nach mehreren Tagen noch gerettet wurden.“ Die Einsatzkräfte würden nichts unversucht lassen, um Überlebende zu finden.
Weite Teile des Campingplatzes zerstört
Der Erdrutsch Donnerstag früh hatte Teile des bekannten Campingareals zerstört und Zelte unter Schlamm begraben. Augenzeugen berichteten, dass aus einem Toilettenblock Hilfeschreie zu hören gewesen seien. Nach etwa 15 Minuten seien die Stimmen aber verstummt.Luftaufnahmen verdeutlichten das Ausmaß der Tragödie, der Rekordniederschläge vorausgegangen waren: In der Region fiel innerhalb von zwölf Stunden so viel Regen wie sonst in zweieinhalb Monaten – der höchste Tageswert seit Beginn der Aufzeichnungen. Warum der Campingplatz trotz der Sturzfluten und des aufgeweichten Bodens nicht vorsichtshalber geräumt wurde, wird derzeit untersucht.
Der Badeort Mount Maunganui liegt auf einer Halbinsel und ist für seine atemberaubende Natur, herrlichen Strände und einen markanten erloschenen Vulkan bekannt. Das Gebiet liegt in der bekannten Region Bay of Plenty auf der Nordinsel.

