Dienstag, 17. Februar 2026

Erneuter Einbruch in Feuerwehrhalle: „Das ist in keiner Weise hinnehmbar“

Mit deutlichen Worten reagiert der Bürgermeister von Gais, Alex Dariz auf den jüngsten Einbruch in die Halle der Freiwilligen Feuerwehr Mühlbach/Tesselberg. Bereits zum zweiten Mal wurde in das Gebäude eingebrochen – ein Vorfall, der nicht nur Sachschaden verursacht, sondern auch für große Verunsicherung sorgt.

Bereits zum zweiten Mal wurde in das Gebäude eingebrochen – ein Vorfall, der nicht nur Sachschaden verursacht, sondern auch für große Verunsicherung sorgt. - Foto: © lfv

„Es ist in keiner Weise hinnehmbar, dass Einrichtungen, die ausschließlich dem Schutz und der Sicherheit unserer Bevölkerung dienen, Ziel krimineller Handlungen werden“, betont Dariz. Die Freiwillige Feuerwehr leiste tagtäglich unverzichtbare Arbeit – ehrenamtlich, rund um die Uhr und oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit.

Ähnliche Vorfälle in den vergangenen Monaten

Der Einbruch in Mühlbach ist kein Einzelfall. Auch in anderen Orten des Pustertales – darunter Reischach, Montal, Prags und Stefansdorf – kam es in den vergangenen Monaten zu ähnlichen Vorfällen. Diese Häufung bereitet den Verantwortlichen zunehmend Sorge.

Foto: © SVP



Angesichts dieser Entwicklung fordert der Bürgermeister ein koordiniertes Vorgehen auf Landesebene. „Hier muss auch der Landesfeuerwehrverband tätig werden“, so seine klare Ansage. Es brauche verstärkte Unterstützung für die örtlichen Wehren – sowohl in beratender Funktion als auch bei konkreten Sicherheitsmaßnahmen.

„Feuerwehren nicht alleine lassen“

Konkret schlägt der Bürgermeister vor, dass der Landesverband gemeinsam mit verschiedenen Anbietern verhandelt, um Feuerwehrhallen landesweit mit modernen Alarm- und Brandmeldeanlagen auszustatten. Durch Sammelbestellungen oder Rahmenvereinbarungen könnten sicher entsprechende Systeme zu vergünstigten Preisen angeboten werden.

„Unsere Feuerwehren dürfen mit dieser Herausforderung nicht allein gelassen werden. Es geht um den Schutz von Einsatzfahrzeugen, Ausrüstung und letztlich um die Einsatzbereitschaft im Ernstfall“, unterstreicht der Bürgermeister abschließend. Er hofft, dass es den Carabinieri gelingt, die Täter ausfindig zu machen.

stol