Mittwoch, 12. November 2025

Polizei macht brisanten Fund: Diebesgut im Wert von 70.000 Euro

Wenn das mal nicht eine gute Nachricht ist: Die Staatspolizei hat kürzlich in einem Keller in Bozen 23 gestohlene Fahrräder und entwendetes Baumaterial entdeckt – im Wert von schätzungsweise 70.000 Euro. Dank der Anzeigen konnten einige Besitzer der Gegenstände bereits ausfindig gemacht und kontaktiert werden.

Ein Teil der „Diebesbeute“, die von Beamten der Staatspolizei in einem Keller in Bozen sichergestellt werden konnte. - Foto: © Quästur Bozen

Es waren Beamte des Streifendienstes, denen der Schlag gegen den mutmaßlichen Dieb gelang. Als ihnen eine Person verdächtig erschien, überwachten sie diese. Vergangenen Samstag begaben sie sich dann in einen Keller, über den der Mann, ein ausländischer Staatsbürger, verfügen konnte. In dem Keller befanden sich 23 hochwertige Fahrräder sowie eine beträchtliche Menge an Baumaterial.

Den Beamten war sofort klar, dass es sich um ein „Lager“ für die spätere „Sortierung“ von Diebesgut handelte – auch angesichts des hohen Handelswertes von etwa 70.000 Euro.

Mutmaßlicher Dieb angezeigt

Laut einer Aussendung wird davon ausgegangen, dass das Baumaterial
von einem Parkplatz in der Schlachthofstraße gestohlen worden waren. Es gehörte einer Firma, die Arbeiten im Einkaufszentrum „Waltherpark“ durchführte. Bei den Besitzern der Fahrräder handelt es sich hauptsächlich um Touristen, die sich in Bozen aufgehalten hatten.

Dank der damals erstatteten Anzeigen konnten die Opfer der Diebstähle kontaktiert werden. Die Staatspolizei schließt derzeit die Rückgabe der gestohlenen Gegenstände an ihre rechtmäßigen Eigentümer ab.

Im Anschluss an die noch laufenden Ermittlungen wurde ein rumänischer Staatsbürger, der wegen verschiedener Straftaten vorbestraft ist, wegen Hehlerei angezeigt.

Ferrari: „Konkrete Antwort auf die soziale Unruhe“

Der Fund steht im Zusammenhang mit den von Quästor Giuseppe Ferrari angeordneten verstärkten Kontrollen. Diese zielen darauf ab, die in den vergangenen Monaten wieder vermehrt auftretenden Vermögensdelikte zu bekämpfen und zu verhindern. Einige der Delikte betrafen verschiedene Baustellen der Stadt.

„Die Operation“, erklärt Quästor Giuseppe Ferrari, „ist eine konkrete Antwort auf die soziale Unruhe, die durch die Diebstähle ausgelöst wurde und in der Bevölkerung für Besorgnis gesorgt hatte. Das erzielte Ergebnis bestätigt das kontinuierliche Engagement der Staatspolizei für die Gewährleistung von Sicherheit und Recht und Ordnung durch ständige Kontrollen im Gebiet und ein kontinuierliches Zuhören gegenüber den Bürgern.“

stol

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