Donnerstag, 26. Juni 2025

Fischrettung im Zoggler Stausee: Das sind die Schutzmaßnahmen

Nach dem dramatischen Wasserverlust im Zoggler Stausee laufen die Maßnahmen zur Rettung des bedrohten Fischbestands auf Hochtouren. Seit Mitte Mai sind rund 20 Millionen Kubikmeter Wasser aus einem Zugangsstollen unterhalb der Staumauer ausgetreten – eine ökologische Herausforderung für das Gewässer und seine Bewohner.

Millionen Kubikmeter Wasser hat der Stausee verloren. - Foto: © alperia

Während die Vorbereitungen zur Abdichtung des Lecks weiterhin andauern, konzentrieren sich die Verantwortlichen zunehmend auch auf den Schutz der Fischpopulation. Der erste von zwei vorgesehenen Fischteichen ist bereits fertiggestellt, ein zweites, größeres Becken soll bis Mitte Juli folgen, teilt der Energieversorger Alperia mit. Beide Becken – insgesamt drei Hektar groß – werden vom Kuppelwieser Bach gespeist und sollen den Fischen bis zum Frühjahr 2026 ein sicheres Ausweichquartier bieten.

Foto: © alperia



Ab Anfang Juli wird in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Wildtiermanagement, dem Ultner Fischereiverein, spezialisierten Unternehmen sowie dem tierärztlichen Dienst das genaue Vorgehen zur Übersiedlung der Fische festgelegt. Ziel ist es, noch im Juli möglichst viele Tiere aus dem zunehmend unbewohnbaren Stausee in die Ersatzbecken zu bringen.

Die ökologische Situation bleibt angespannt.

stol

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