„Es ist wichtig, dass Unternehmen und Organisationen mehr in Frauensport investieren. Dies fördert auch Werte wie Respekt, Teamgeist und Fairness, die im Sport von zentraler Bedeutung sind“, sagt Ulrike Oberhammer, die Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit.
„Die Finanzierung im Sport kommt nicht von selbst: Sie hängt von der Sichtbarkeit ab. Je mehr Platz wir dem Frauensport einräumen, desto mehr Ressourcen werden freigesetzt. Es ist ein positiver Kreislauf, der durch konkrete Entscheidungen gefördert werden muss, wie die Ergebnisse der Athletinnen im Skisport und im Tennis zeigen. Auch die Fußballvereine können und müssen auf diesem Weg ihren Beitrag leisten“, ergänzt Vizepräsidentin Nadia Mazzardis.
Auch deshalb sei der Vorschlag des FC Südtirol zu einer Aktion im Stadion gerne angenommen worden. „Im Dezember 2025 wurde der FC Südtirol mit der „Zertifizierung der Geschlechtergleichstellung“ ausgezeichnet – ein zukunftsweisender Meilenstein im Profifußball. Der FCS übernimmt damit bewusst soziale und erzieherische Verantwortung und versteht sich als Vorbild für positive Werte. Ziel ist es, bestehende Vorurteile abzubauen und aktiv die Entwicklung einer respektvollen, fairen und inklusiven Kultur zu fördern“, unterstreicht der FCS-Geschäftsführer Dietmar Pfeifer.
Insgesamt konnten über 300 rote Taschen mit Informationsmaterial zum Thema Entgeltgerechtigkeit sowie 1500 Postkarten verteilt werden, die in der Spielpause oder zu Hause auch Männer zum Nachdenken über das Thema anregen sollen.

