Statkewitsch hatte 2010 versucht, gegen Lukaschenko zu kandidieren. Seitdem ist der Oppositionspolitiker zu mehreren Haftstrafen verurteilt worden. Lukaschenko hat in den vergangenen Monaten immer wieder Gruppen von Häftlingen freigelassen, um sein Verhältnis zur Regierung von US-Präsident Donald Trump zu verbessern. Nach Einschätzung von Menschenrechtlern gibt es in Belarus (früher: Weißrussland) aber immer noch mehr als 1.000 politische Gefangene.
Montag, 15. September 2025
Freigelassener belarussischer Oppositioneller wieder in Haft
Der freigelassene belarussische Oppositionelle Nikolaj Statkewitsch hat sich geweigert, das Land zu verlassen - nun ist er nach Medienberichten wieder in Haft. Der 69-jährige Ex-Präsidentschaftskandidat sei wieder in die Strafkolonie gebracht worden, in der er bisher inhaftiert war. Das berichtete das aus dem Exil agierende belarussische Portal „Nascha Niwa“ unter Berufung auf informierte Quellen.
Der freigelassene belarussische Oppositionelle Nikolaj Statkewitsch hat sich geweigert, das Land zu verlassen - nun ist er nach Medienberichten wieder in Haft. - Foto: © APA/AFP / SERGEI GAPON
Statkewitsch hatte 2010 versucht, gegen Lukaschenko zu kandidieren. Seitdem ist der Oppositionspolitiker zu mehreren Haftstrafen verurteilt worden. Lukaschenko hat in den vergangenen Monaten immer wieder Gruppen von Häftlingen freigelassen, um sein Verhältnis zur Regierung von US-Präsident Donald Trump zu verbessern. Nach Einschätzung von Menschenrechtlern gibt es in Belarus (früher: Weißrussland) aber immer noch mehr als 1.000 politische Gefangene.
apa
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