Im Berggebiet fehlt es zunehmend an Tierärzten
Mit einer Reihe von Maßnahmen setzt sich der SBB für die Zukunft der Berglandwirtschaft in Südtirol ein. Ein zentraler Aspekt dabei ist die veterinärmedizinische Versorgung der Nutztiere im Berggebiet – doch genau hier fehlt es zunehmend an Tierärztinnen und Tierärzten.„Um einer Unterversorgung vorzubeugen, hat das Präsidium des Südtiroler Bauernbundes beschlossen, junge Südtirolerinnen und Südtiroler zu fördern, die Veterinärmedizin in Wien studieren möchten“, erklärt Bauernbund-Obmann Daniel Gasser.
Fundierte Vorbereitung auf Aufnahmetest entscheidend
Der Zugang zum Studium der Veterinärmedizin ist an eine Aufnahmeprüfung gebunden. Da die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die verfügbaren Studienplätze seit Jahren deutlich übersteigt, ist eine fundierte Vorbereitung auf den Aufnahmetest entscheidend. Das österreichische Unternehmen „aufnahmeprüfung.at“ bietet gezielte Vorbereitungskurse für Aufnahmeprüfungen an – unter anderem auch für das Veterinärmedizin-Studium an der Vetmeduni in Wien.Die Kurse sind für die Osterferien 2026 geplant und finden entweder vor Ort in Wien oder online statt. Der vier Tage umfassende Kurs beinhaltet insgesamt 32 Stunden intensiver Vorbereitung. „Um jungen Südtirolerinnen und Südtirolern die Teilnahme zu ermöglichen und ihnen eine optimale Vorbereitung zu bieten, übernimmt der Südtiroler Bauernbund die Kurskosten“, so Gasser.

