Eröffnet wird der Tag mit musikalischen Beiträgen von Annika Borsetto. Im Anschluss begrüßt Gernot Psenner, Direktor des Hauses der Familie, die Gäste am Rathausplatz, wie aus einer Aussendung des Haus der Familie hervorgeht.
Astrid Di Bella moderiert die Veranstaltung. In einem Gespräch mit Melanie Kemenater, Fachfrau für Medienwelten im Forum Prävention, werden aktuelle Herausforderungen für Familien im digitalen Alltag beleuchtet. Maria Lobis trägt Texte vor, die von Menschen aus der Bevölkerung im Rahmen der MutterNacht eingereicht wurden – persönliche Geschichten, Gedanken und Reflexionen zum Thema.
Autorin Diletta La Rosa trägt einen eigens verfassten, literarisch-zornigen Beitrag vor, der sich mit den Spannungsfeldern zwischen Familie und digitalen Medien auseinandersetzt. Das MurX-Theater bringt mit 20 Kindern zwei kurze Theaterstücke auf die Bühne, die das Thema kreativ interpretieren. Zwischendurch sorgt Annika Borsetto immer wieder für musikalische Impulse. Ein Kinderprogramm rundet das Angebot ab.
Einen Höhepunkt bildet die Podiumsdiskussion um 11 Uhr mit Fachleuten und Betroffenen:
• Ana Agolli von den Sprachzentren spricht über Interkulturalität in digitalen Räumen.• Elisabeth von Leon, Dozentin für Kinderliteratur an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen und Koordinatorin der EduSpace KinderLiteraturWerkstatt, gibt Einblicke in kreative Zugänge zum Thema.
• Hannes Waldner, Game-Entwickler und Wildnispädagoge, berichtet aus seiner beruflichen und familiären Erfahrung.
• Barbara Prantl, Lehrerin, Koch-Influencerin und Buchautorin, bringt ihre Perspektive als Mutter und Content Creator ein.
• Anton Dissertori, ein reflektierter Jugendlicher aus Jenesien, spricht über den Umgang seiner Generation mit digitalen Geräten.
• Siegrid Zwerger, Mutter von drei Jugendlichen und Mitarbeiterin im Haus der Familie, ergänzt alltagsnahe Gedanken aus ihrer privaten und beruflichen Praxis.

