Dienstag, 28. Oktober 2025

Gegen Desinformation und Fake News: 250 Schüler bei „EU vs Disinfo“

Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ wurde kürzlich an der Oberschule Giosuè Carducci in Bozen aufgezeigt, was die Europäische Union gegen Desinformation und Fake News unternimmt. 250 Schülerinnen und Schüler verschiedener Südtiroler Oberschulen nahmen an der von Europe Direct Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Verbraucherzentrum Bozen organisierten Veranstaltung teil.

Großen Anklang fand die Informationsveranstaltung "EU vs Disinfo", die von Europe Direct, dem Informations- und Kontaktzentrum der Südtiroler Landesverwaltung für EU-Themen, organisiert wurde. - Foto: © europe Direct Südtirol

Wettbewerb um öffentliche Aufmerksamkeit in Medienwelt

Mehrere Referentinnen und Referenten informierten das Publikum und zeigten konkrete Strategien gegen digitale Manipulation auf. Der Journalist Mattia Frizzera beschrieb die aktuelle Situation und stellte das Thema in den Kontext der Aufmerksamkeitsökonomie, also den Wettbewerb um die öffentliche Aufmerksamkeit in einer von Informationen überfluteten Medienwelt.

Vor allem Medien- und Digitalkompetenz notwendig

Anna Rizzi, Community Managerin der Vertretung der Europäischen Kommission in Italien, sprach über „Informationsunordnung: Die Maßnahmen der Europäischen Kommission“. Dabei wurde deutlich, dass zur Bekämpfung von Misinformation und Desinformation vor allem Medien- und Digitalkompetenz, die Widerlegung falscher Informationen sowie politisches Handeln notwendig sind.

Foto: © europe Direct Südtirol




Rizzi referierte auch über die Maßnahmen, die die EU in den vergangenen Jahren getroffen hat, um die Bürgerinnen und Bürger vor Desinformation zu schützen – darunter den Digital Services Act, den Media Freedom Act und den AI Act.

Verbraucher: Gefahren und Rechte im Netz

Abschließend gingen Stefano Albertini und Barbara Klotzner vom Europäischen Verbraucherzentrum Bozen auf die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie auf die aktuellsten Online-Gefahren ein: Fake-Shops, E-Commerce-Betrug sowie Risiken und Vorsichtsmaßnahmen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Abschließend gaben die Referenten den Schülerinnen und Schülern die Botschaft mit: „Vertraue nicht blind dem, was du online liest – besonders, wenn es von KI generiert wurde. Überprüfe immer die Quellen der Informationen.“

Europe Direct Südtirol ist das Informations- und Kontaktzentrum der Südtiroler Landesverwaltung, wenn es um EU-Themen geht. Mehr Informationen zu Europe Direct gibt es auf der Homepage Europe Direct Südtirol.

lpa

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden