Mittwoch, 18. Juni 2025

Geisterfahrer-Unfall: Das Lechzen nach raschen Antworten

„Wie konnte es zu dem Unfall kommen? Ist der junge Mann falsch eingefahren? Hat er auf der Südspur gewendet? Wenn ja, wieso? Fragen über Fragen. Antworten darauf: Bislang Fehlanzeige.“ Ein Kommentar von „Dolomiten“-Ressortleiter Michael Eschgfäller.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun in der Angelegenheit. Ein toxikologisches Gutachten soll nun ebenso ein Stück weit eine Klärung liefern wie die Sichtung von Überwachungsvideos. - Foto: © privat

Er ist nach wie vor das Thema in Südtirols Cafès und an den Stammtischen. Der schreckliche Unfall, bei dem am Sonntagfrüh ein junger Mann sein Leben verloren, sich das Leben einer gesamten Familie auf einen Schlag verändert hat (Hier lesen Sie mehr zu diesem Horror-Unfall). Wie konnte es zu dem Unfall kommen? Ist der junge Mann falsch eingefahren? Hat er auf der Südspur gewendet? Wenn ja, wieso? Fragen über Fragen. Antworten darauf: Bislang Fehlanzeige.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun in der Angelegenheit. Ein toxikologisches Gutachten soll nun ebenso ein Stück weit eine Klärung liefern wie die Sichtung von Überwachungsvideos.

Lesen Sie hier mehr zum Stand der Ermittlungen.

Für bestimmte Dinge gibt es schlicht keine Antworten. Auch damit müssen wir uns abfinden.
Michael Eschgfäller, Ressortleiter „Dolomiten“


Die Menschen – in erster Linie Angehörige und Freunde der Unfallopfer – haben ein Recht, möglichst rasch zu wissen, was passiert ist. Das Wissenwollen ist ein urmenschliches Bedürfnis, das die Menschheit über Jahrmillionen weitergebracht hat.

In diesem Fall ist es für alle Außenstehenden zwar berechtigt, aber nicht überlebensnotwendig. Und für bestimmte Dinge gibt es schlicht keine Antworten. Auch damit müssen wir uns abfinden.

michael.eschgfaeller@athesia.it

stol

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden