Mittwoch, 10. Dezember 2025

Gemeindeentwicklung für alle – Auch junge Perspektiven einbeziehen

Zahlreiche Gemeinden arbeiten derzeit an ihrem Gemeindeentwicklungsprogramm. In diesem Zusammenhang weisen der Südtiroler Jugendring (SJR) und der Südtiroler Gemeindenverband darauf hin, dass auch Kinder und Jugendliche in den Erarbeitungsprozess einbezogen werden sollten. „Ohne ihre Perspektive fehlt ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft der Gemeinde“, heißt es in einer Aussendung des SJR.

Zahlreiche Gemeinden sind damit beschäftigt, für ihr Gebiet das Gemeindeentwicklungsprogramm als langfristiges Planungsinstrument zu erarbeiten. - Foto: © shutterstock

Zahlreiche Gemeinden sind damit beschäftigt, für ihr Gebiet das Gemeindeentwicklungsprogramm als langfristiges Planungsinstrument zu erarbeiten. Das Gemeindeentwicklungsprogramm ist – so ausdrücklich im Art. 51 des Landesgesetzes Raum und Landschaft festgehalten – unter Beteiligung der Bürger, der Verbände und der Interessensgruppen zu erarbeiten.

„Ohne deren Sichtweise fehlt ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft der Gemeinde“

Der Südtiroler Jugendring (SJR) erinnert daran, wie wichtig es ist, hierbei auch Kinder und Jugendliche zu beteiligen. „Wenn es um die Zukunft der Gemeinde geht, ist die Sichtweise der jungen Bürger unumgänglich und muss berücksichtigt werden. Ohne deren Sichtweise fehlt ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft der Gemeinde. Daher benötigt es deren Partizipation“, erklärt Katja Oberrauch, SJR-Vorsitzende.

Kinder und Jugendliche methodisch begleiten

Damit die Beteiligung der jungen Menschen bestmöglich gelingt, müssen Kinder und Jugendliche methodisch begleitet werden. „Wir haben einige Gemeinden diesbezüglich begleitet und gesehen, wie wertvoll dieser Prozess ist. Mit eigens hierfür ausgebildeten Moderatoren wurde mit Grundschulkindern gearbeitet; ebenso wurden Jugendworkshops moderiert“, so Peter Grund, Leiter der SJR-Abteilung Partizipation.

Der Südtiroler Gemeindenverband dankt dem SJR für seine entsprechenden Bemühungen. „Beteiligung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Anbindung an die Gemeinde. Wenn junge Menschen bereits früh mitreden und mitentscheiden können, werden sie sich auch in Zukunft eher verstärkt einbringen“, so Dominik Oberstaller, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes.

stol

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